Das aktuelle Gesundheitsthema

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK)

 

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Die elektronische Gesundheitskarte (eGk) wurde seit Oktober 2011 von den Krankenkassen schrittweise an die Patienten ausgegeben. Sie ersetzte die Kankenversichertenkarte für gesetzlich Versicherte, die ihrerseits bereits 1995 eingeführt wurde.

Die alte Krankenversichertenkarte mußte ersetzt werden, um die erforderlichen Voraussetzungen für die Einführung der Telematikinfrastruktur (TI) zu schaffen.

Die technischen Rahmenbedingungen für die elektronische Gesundheitskarte (eGK) und die Telematikinfrastruktur (TI) werden entsprechend der gesetzlichen Grundlagen von der gematik GmbH erarbeitet. Die Gesllschafter dieser Firma sind die Spitzenverbände der Kostenträger und der Leistungserbringer.

Visionen


Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) dient wie die alte Krankenversichertenkarte zunächst als Versicherungsausweis. Zu diesem Zweck enthält sie die Stammdaten. In Zukunft   soll sie außerdem den sicheren und verlässlichen Zugriff auf elektronische Rezepte, die Speicherung von Notfalldaten und die elektronische Patientenakte ermöglichen. Auf der Seite der Gesundheitsmitarbeiter heißt die entsprechende Karte Heilberufsausweis (HBA).

Da der Speicherbereich auf der Karte nur 32kByte groß ist, sollen die eigentlichen Daten auf zentralen Servern gespeichert werden. Alle Kostenträger und Leistungserbringer werden dazu vernetzt. Dieses Netz heißt Telematikinfrastruktur (TI).

Bedenken


Gegenwärtig (2018) wird die elektronische Gesundheitskarte (eGK) beim Arzt oder der Klinik nur zur Übermittlung der Stammdaten (Personalien) und der Online Überprüfung des Versicherungsstatus mit der Krankenkasse genutzt.

Gegenüber der zentralen Speicherung von sensiblen Patientendaten wurden berechtigte Sicherheitsbedenken geäußert. Über die Einführung des elektronischen Rezepts und der elektronischen Patientenakte konnte zwischen den Kostenträgern und Leistungserbringern keine Einigung erzielt werden.

Schließlich erwies sich das Vorhaben im ursprünglichen Umfang als zu komplex und zu kostenträchtig. Schätzungen gingen von einem Finanzbedarf von 14 Milliarden Euro für die Einführung aller Funktionen aus. Dazu kommen noch die laufenden Kosten, die zu einem großen Teil ebenfalls aus den Kasseneinnahmen zu finanzieren wären.

Was kommt in Zukunft?


Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ersetzt in der derzeitigen Form die alte Krankenversichertenkarte. Sie entspricht funktionell weitgehend der alten Krankenversichertenkarte.  Neu ist die Möglichkeit den Vesichertenstatus Online zu überprüfen.

Technisch im Prinzip mögliche weitere Funktionen sollen zukünftig eingeführt werden. Einen genauen Zeitplan gibt es dafür bisher nicht.

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Der gegenwärtige Stand


Die aktuelle Version der elektronischen Gesundheitskarte enthält ein Lichtbild des Inhabers (Außnahme: Kinder unter 15 Jahren, Personen die bei der Erstellung des Lichtbildes nicht mitwirken können), eine Unterschrift und die Stammdaten des Versicherten (Personalien, Geschlecht, Versicherung, Versichertenstatus und Gültigkeitsdauer). Alle weiteren geplanten Funktionen (z.B. elektronisches Rezept, elektronische Patientenakte, Notfalldaten) wurden auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Krankenversichertenkarte  Quelle: Wikipedia

Gesundheitskarte  Quelle: gematik GmbH

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