Disease-Management-Programme (DMP)

 

Was sind Disease-Management-Programme?


Diese Programme werden in Zusammenarbeit von Ärzten und gesetzlichen Krankenkassen angeboten. Sie richten sich an chronisch Erkrankte. Ihr Ziel ist es, die Lebensqualität der chronisch Erkrankten zu verbessern und zu erhalten.

Diese Programme gibt es derzeit für folgende Erkrankungen:


  1. -Asthma

  2. -Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

  3. -Brustkrebs

  4. -Diabetes mellitus Typ 1

  5. -Diabetes mellitus Typ 2

  6. -Koronare Herzkrankheit (KHK) mit einem Modul „Chronische Herzinsuffizienz“

Was soll ein DMP bewirken?


Das Programm soll eine strukturierte, interdisziplinäre Behandlung gewährleisten. Ziel ist es, die Beschwerden der Erkrankung zu verringern, das Fortschreiten aufzuhalten, sowie Komplikationen und Folgeschäden zu vermeiden.

Wie sieht  ein DMP aus?


Auf der Grundlage der DMP-Vorgaben wird ein individueller Therapieplan erstellt. Zu diesem Therapieplan gehören z.B. Medikamente, therapeutische Maßnahmen, Kontrolltermine und ggf. Schulungen. Die einzelnen Maßnahmen werden dokumentiert und beinhalten auch eine Qualitätssicherung.

Bild  Quelle: Wikipedia

Welche Vorteile hat ein DMP?


Chronische Erkrankungen erfordern zur Behandlung eine langfristige und regelmäßige Kontrolle, die durch ein DMP gewährleistet werden kann. Im Rahmen eines DMP kommt es zu einer engen Zusammenarbeit von Ärzten, Therapeuten und Betreuern.

Wie kann ich an einem DMP teilnehmen?


Patienten müssen sich in der Praxis in ein DMP einschreiben. Sie verpflichten sich damit, aktiv an der Behandlung mitzuarbeiten. Dazu gehört z.B. eine regelmäßige Teilnahme an den ärztlichen Untersuchungen ihm Rahmen der Behandlungspläne.