Labor

 

Laboratoriumsmedizin


Umgangssprachlich als „Labor“ bezeichnete ärztliche Leistungen werden von einem darauf spezialisierten Facharzt erbracht, dem Laboratoriumsmediziner.

Sein Arbeitsgebiet ist die Schnittstelle zwischen Medizin und naturwissenschaftlichen Fächern. Aus den Patientenproben (Blut, Stuhl, Körpersekrete etc.) erhebt er  Befunde, die für die Diagnostik und Stadieneinteilung von Krankheiten, Verlaufs- und Therapiekontrollen erforderlich sind.

Der Laboratoriumsmediziner hat eine ganze Reihe von Tätigkeitsfeldern. Dazu gehören die Klinische Chemie, Immunchemie, Hämatologie, Hämostaseologie, Mikrobiologie, Infektionsserologie, Transfusionsmedizin und Humangenetik.

Was muss der Patient  beachten?


Die Nachweismethoden sind sehr empfindlich. Das bedingt, dass sie unter Umständen auch gestört werden können und dann falsche Ergebnisse liefern.

Bevor Sie sich Blut abnehmen lassen, sollten sie folgendes beachten. Kommen Sie nüchtern zur Blutentnahme. Nach einer Mahlzeit wird Fett aus dem Darm aufgenommen und mit dem Blut abtransportiert. Dieses Fett kann viele chemische Nachweise stören. Das Gleiche gilt auch für Vitamin C.

Bei der Untersuchung von Stuhl, Urin und Speichel werden besondere Transportgefäße benutzt. Wie sie diese Gewinnen erklärt Ihnen der Hausarzt bei Bedarf.